
Beginn der Reesbergfeste
Die Tradition der Feuerwehrfeste in Südlengern begann bereits vor dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1931 fanden jährlich „Reesbergfeste" statt. Heinrich Giesselmann betrieb dort einen Stand mit Süßigkeiten und Getränken.
Vom Reesbergfest zum Holskenball: fast ein Jahrhundert Festkultur und Kameradschaft in Südlengern.

Die Tradition der Feuerwehrfeste in Südlengern begann bereits vor dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1931 fanden jährlich „Reesbergfeste" statt. Heinrich Giesselmann betrieb dort einen Stand mit Süßigkeiten und Getränken.
Nach der Währungsreform nahm die Löschgruppe die liebgewordene Tradition wieder auf. Jeweils am 1. Mai wurde auf dem Reesberg gefeiert. Es waren „Bombenfeste": bei einem Fest wurden um die 40 Hektoliter Bier gezapft.
Luftkampf über dem Reesberg
Beim Feuerwehrfest am 1. Mai 1959 kam es zu einem „Luftkampf". Als Fluglehrer Heinrich Rosenberg eine Kunstflugvorführung gab, attackierte ein Storch im Sturzflug die Cessna 182. Die Notlandung in Vennebeck gelang.
Bis zu 10.000 Besucher zählte man auf dem Reesberg. Nach Interventionen der Gutsbesitzer wanderten die Feste über die Gaststätte Buddenberg und den Finkenbuschweg, bis sie 1980 auf den Schulhof der Grundschule kamen.

Eine grundlegende Veränderung: seit 2017 heißt es „vorneweg der Holskenball". Der traditionelle Holskenball ist nun nicht mehr Abschluss, sondern Auftakt der Veranstaltung am Freitag. Tische im Festzelt können seitdem reserviert werden.

Heute steht das Fest für Kameradschaft, Musik und Familie. Drei Tage voller Programm, vom Holskenball bis zum Konzert des Blasorchesters.
Drei Tage Programm, der Holskenball als Auftakt und das Blasorchester zum Finale.